Englische Jugendliche zu Besuch bei DCG Hessenhöfe

„No matter how huge the difference, we can be friends!“

26.09.2016

So lautete der Titel eines Filmclips, den die Jugendlichen von DCG Hessenhöfe gedreht hatten. Anlass war der Besuch der Jugendgruppe von DCG Didcot aus England. Und der Filmtitel sollte Recht behalten.

Am Abschiedsfest dieses Wochenendes hoben verschiedene Beiträge die Unterschiede zwischen Deutschen und Engländern auf eine humoristische Art und Weise hervor. Die Engländer wurden nur schläfrig mit einer Tasse Tee und die Deutschen ständig im Stress gezeigt. Doch hatten sich diese Klischees wirklich erfüllt?

Wenn man Freunde aus dem Ausland zu Besuch hat, darf ein klassischer Ulmer-Münster-Besuch natürlich nicht fehlen!

Die 40 englischen Jugendlichen hatten die Ulmer Gegend als Ziel für ihren diesjährigen Ausflug gewählt und dies mit einem Besuch bei DCG Hessenhöfe verbunden.

Verschiedene Familien empfingen die Jugendlichen am Freitag bei sich zu Hause. Schon hier bildeten sich erste Freundschaften. Am Samstag standen gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm. Die Sportbegeisterten tobten sich bei einem Geländespiel aus. Andere nutzten die Gelegenheit, Ulm zu besuchen. Die Jugendlichen aus Hessenhöfe durften dort die Rolle der Guides einnehmen. Keine leichte Aufgabe, sich eine längere Zeit in einer Fremdsprache zu unterhalten, doch die Verständigungsschwierigkeiten sorgten für Gelächter und gute Stimmung.

So wurden aus den neuen Bekanntschaften Freundschaften. David Savage, Jugendleiter von DCG Didcot, lud sie spontan zu einem Gegenbesuch nach England ein.

Unterschiedliche Geschmäcker, Essensgewohnheiten und Sprache - das konnten die Jugendlichen am Ende dieses Wochenendes bezeugen. Aber so anders, wie manch ein Jugendlicher geglaubt hatte, waren die Engländer doch gar nicht. So war das Motto des Abends ein Volltreffer: „No matter how huge the difference, we can be friends!“

Eine der Gruppen, die beim Geländespiel "Catch the Flag" ihre Teamfähigkeit beweisen konnten.
Fiona (17) aus England: "Das Beste an dem ganzen Stadtbesuch war, dass unsere neuen Freunde dabei waren, die uns alles gezeigt haben und super "Guides" waren.“
Brettspiele waren eine der Möglichkeiten, den Abend abzurunden.