In großen Schritten rückt "unser" Jubiläum immer näher.
50 Jahre Hessenhöfe - das wird gebührend gefeiert.
Die Vorbereitungen sind schon voll im Gange und immer öfter hört man das Highlight in den Ohren erklingen. Ja am 13. + 14. Juni ist es schon soweit und wir können uns wirklich freuen, denn dieses Fest wird unvergesslich werden.
Dass wir schon richtig in Stimmung kommen, werden hier immer wieder neue Berichte zu finden sein. Von Interviews der ehemaligen "Hessamer" bis hin zu den Dreharbeiten unseres Filmes - es lohnt sich immer wieder vorbei zu schauen.
Ruth W. geb. M. wohnt seit fast 18 Jahren in Linnenbach. Sie ist mit Finn verheiratet und hat sieben Kinder. Gerne erinnert sie sich an die Zeit auf’m Hessa

Wie lange bist du schon vom Hessa weg?
Beinahe auf den Tag genau 18 Jahre. Wir haben am 26.04.1991 geheiratet und damit war meine „Hessa-Zeit“ vorbei.
Wo wohnst du jetzt?
Immer noch in Linnenbach!
Erzähl bisschen was von Dir und Deiner Familie
Seit ich im Odenwald bin, wohne ich in Linnenbach. Nach dem wir im Laufe der Zeit in zwei verschiedenen Mitwohnungen wohnten, haben wir vor gut 10 Jahren gebaut. Seit dem wohnen wir „ auf dem heiligen Berg“ wie´s im Dorf heißt.
Linnenbach hat nur ca. 350 Einwohner und davon wohnen über 10 Gemeindefamilien hier am Berg . Und wir sind eine davon. Wir, das sind Finn (der älteste Sohn von Georg und Eunike Weigold) Lisa-Marit, Marc-Oliver, Jan-Eric, Elena, Andre, Tom-Mika, Mette-Luise und ich.
Am Anfang war die Umstellung gar nicht so einfach. Ich war halt en Schwob! Und die Schwaben sind nun mal ehrlich, direkt, rau und haben eine derbe Umgangssprache! Aber trotz allem sind´s „Pfonds-Kerle“, sie sind bodenständig und fleißig !
Die Odenwälder sind eben das ganze Gegenteil! Eher sensibel, vorsichtig, aber sehr herzlich und warm und können das Leben genießen!
Und eine Mentalität prägt eben auch eine Gemeinde. Es war ein riesen Unterschied damals zwischen dem Hessa und Lindenfels.
Aber inzwischen fühle ich mich hier richtig wohl und zuhause, sowohl im schönen Odenwald als auch in der Linnenbacher Gemeinde, obwohl ich tief drinnen immer noch ein „Hessamer“ bin, und immer als Schwabe erkannt werde!
Hast du ein besonderes Erlebnis, dass dich gerne an Hessenhöfe erinnert?
Ein besonderes Erlebnis eigentlich nicht. Aber wenn ich an meine Jugendzeit denke, erinnere ich mich als erstes an all die Sonntagnachmittage. Wir trafen uns so gut wie jeden Sonntagmittag auf dem Hessa zum wandern, Volleyball spielen, grillen oder im Winter zum Langlaufen. Am Abend sind wir dann zu Chrische und Eli und hatten Gemeinschaft mit Spiel und Gottes Wort.
Und all die Musik-Stunden bei Hanne und Hans-Christian Wachter, sie wohnten damals noch im Haus 1 in Hessenhöfe in der Wohnung überm „ kleinen Saal“.
Möchtest du jemand grüßen?
Natürlich!
Als erstes selbstverständlich meine Familie und die, die in der Zwischenzeit dazu gehören!
Und dann natürlich Onkel Ernst und Tante Else ganz besonders. Wir hatten früher sehr viel Kontakt als Familien. Ich war mehrmals mit meiner Schwester Renate bei Ihnen in Ferien, Heinkels waren für mich was ganz besonderes, im Grunde genommen Oma und Opa, Tante und Onkel und viel mehr. Von Hans und Renate war ich immer sehr angetan, sie waren meine Vorbilder! Renate war öfters bei uns zu Hause im Haushalt, wenn meine Mutter krank war oder entbunden hatte. Ich wollte immer so werden wie sie! (bin ich aber nie)
Und dann grüße ich alle die, die mich noch kennen!
Auf was freust du dich am meisten, wenn du ans Jubiläum denkst?
Was die Hessamer immer konnten, das war Feste feiern! Wir hatten unglaublich schöne Jugendweihnachsfeiern und vieles mehr, da muss ich sagen seid ihr vielen einfach ein Schritt voraus! Und wenn ich jetzt von meinen Geschwister mitbekomme, dass die Vorbereitungen schon auf Hochtouren laufen, dann muss es ja auch ein einmaliges Fest werden!
Dann freue ich mich natürlich alle „alten Gesichter“ wiederzusehen und darauf, einfach mal wieder für einen Tag einer von euch sein zu dürfen!
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