"Viele Wege führen nach Brunstad“. Das hat sich auch am vergangenen Wochenende gezeigt. Ob von Memmingen, Stuttgart oder Frankfurt-Hahn, ob über Amsterdam, London oder Bremen – das Ziel haben alle erreicht. Diejenigen die mit dem Auto fuhren, waren zwar länger unterwegs als in Brunstad, aber gelohnt hat sich die Reise allemal: Eine zwar kurze, aber überaus kräftige und inhaltsreiche Brüderkonferenz, viel Gemeinschaft und Erbauung zwischen den Versammlungen und in den Wohneinheiten bis weit in den Morgen – das war mit kurzen Worten das Erlebnis von etwa 30 Brüdern von Hessenhöfe.
Die Konferenz war eine kräftige Ermahnung, den Weg nach unten zu gehen, arm und gering zu sein und sich sagen zu lassen, so dass man hellwach für Gottes Stimme ist. Dadurch wird das Evangelium für einen persönlich offenbart, man bekommt Gnade für sein Leben und wird zum Dienst und zur Erbauung mitten in der Gemeinschaft mit den Brüdern gesetzt. Dann kommt man weit weg davon, sein Eigenes zu suchen oder andere zu richten und zu beurteilen. Es wird selbstverständlich, so etwas Gott zu überlassen.
Der Höhepunkt war der Festabend am Samstag. Es war als ob sich die Schleusen des Himmels öffneten und der Segen über die versammelte Bruderschar herabströmte. Die Dankbarkeit für einander, für die verantwortlichen Brüder und nicht zuletzt K.J. Smith brach direkt aus den Herzen hervor. Ob der Jodler-Chor aus England, verschiedene Musikstücke der Band, die Roquefort-Brüder aus Oslo oder die kräftigen, erweckenden Lieder der einzelnen Gemeinden aus der ganzen Welt – alles diente dazu, dass die Einheit kräftig gestärkt wurde und das Verlangen in den Herzen größer wurde, alles für Christus und die Gemeinde einzusetzen.
Nach einer kräftigen Ermahnung zum Schluss, das ewige Leben zu ergreifen und die kurze Zeit auszukaufen, um Gutes zu tun und die anderen zu segnen, fuhr die Brüderschar von Hessenhöfe auf vielfältigen Wegen wieder zurück nach Hause – einer herrlichen Zukunft entgegen
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