Hallo Aaron, jetzt bist du seit fast einem Jahr auf Brunstad im A – Team, wie geht es dir und wie gefällt’s dir dort?
Es ist sehr interessant, die verschiedenen Kulturen und Sprachen zu erleben. Im A – Team ist es sehr schön, der Sommer war echt gut und wir hatten viel Gemeinschaft mit grillen auf der Landzunge, Orientierungsläufe in ganz Brunstad und Sport auf den Wiesen im Hageby. Oft spielen wir Fußball, Volleyball und in einer Halle Eishockey nicht weit von Brunstad. Natürlich war ich auch dort, um zu arbeiten. Am Anfang machte ich Malerarbeiten auf Dal Går, dann kamen die zwei Sommerkonferenzen. Danach ging ich noch nach Exter - Heidehaus spachteln und tapezieren. Immer wenn Arrangements auf Brunstad waren, ging ich dort hin um mitzuarbeiten.
Was sind deine Aufgaben während eines Arrangements auf Brunstad?
Die Arbeiten, die ich auf Brunstad machte, waren meist "renhold" ( = putzen), in "Expressen" oder "Mocca Bar" und Blumen gießen im Sommer, Schneeschippen im Winter. Es machte alles sehr viel Spaß, auch wenn es manchmal sehr lange dauerte.
Und wie klappt es mit der Sprache?
Wenn man sich mit der Sprache beschäftigt und sich etwas dafür einsetzt, dann geht es sehr schnell. Einer sagte zu mir, ich solle auch Norwegisch denken, dann klappt es immer besser und das ist wahr. Für uns Deutsche ist Norwegisch ja nicht so schwer wie für diejenigen, die aus China, Afrika und der Türkei kommen.
Kannst du uns dein schönstes Erlebnis schildern?
Es war an der Osterkonferenz… ich arbeitete in der Gruppe "renhold" und wollte mit dem Aufzug in den zweiten Stock. Als ich in den Aufzug ging, bemerkte ich nichts und dachte der Aufzug ist leer, als die Tür zu ging stand ich ganz alleine mit Kåre J. Smith im Aufzug. Es war nur sehr kurz, aber es war ein besonderes Erlebnis für mich. Kåre hat eine unbeschreiblich herrliche Ausstrahlung und es hat mir sehr gut getan, mich mit ihm zu unterhalten.
Welche Erfahrungen hast du für dich persönlich gemacht?
Es hat mich sehr beeindruckt, die Brüder näher kennen zu lernen und ihr Leben mit Gott zu schmecken und zu sehen wie wahr es ist. Sie ermahnten uns oft alle, die Schriften zu lesen so viel wir können, sodass ein verborgenes Leben mit Gott entsteht.
Vermisst du etwas?
Es ist doch sehr schön auf Hessenhöfe und die Bauzeiten waren sehr auferbaulich. Abends mit Steff zusammenzusitzen und Gemeinschaft zu haben… und natürlich zu Hause ist es einfach am Besten.
Hast du vor wieder auf den Hessa zurückzukommen?
An Weihnachten komm ich wieder zurück. Es war sehr gut, die Sprache und die Menschen kennen zu lernen. Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte auch mal ins A – Team gehen. Es hat nur Vorteile für den Einzelnen.
Möchtest du noch jemanden grüßen?
Ich möchte die ganze Gemeinde Hessenhöfe grüßen und mich auch bedanken für alles, was ich bekommen habe in den Versammlungen und Gesprächen mit den Einzelnen.


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