Wie schon zuvor morgens die Senioren, machten sich am Samstagabend fast alle Ehepaare von Hessenhöfe um 19:30 Uhr auf den Weg zum Schloßhof, worauf sie sich schon seit Bekanntgabe des Termins gefreut hatten. In der Tat völlig gerechtfertigt, denn bei den meisten von uns gehört ein Abend zu zweit, mit leckerem Essen bei Kerzenschein und in bester Gesellschaft, doch wohl eher zur Ausnahme.
Dies ist umso erfreulicher, wenn man gleichzeitig seine Kinder einfach bedenkenlos und vertrauensvoll in die Obhut fürsorglicher Jugendlicher übergeben darf, denn dann lässt´s sich gleich nochmal so gut entspannen und genießen.
Und so erlebten wir folglich einen rundum gesegneten, unbeschwerten und auferbaulichen Abend für Geist, Seele und Leib zusammen mit unseren lieben Gästen Ole und Ingrid O. aus Norwegen.

Ole ermahnte uns unter anderem dazu, dass es Gott allein ist, der das Gedeihen gibt! (1. Korinther 3,6). Man kann keine Entwicklung beschleunigen oder ein Wachstum hervorbringen bzw. „vorantreiben“ aus menschlicher Kraft, auch wenn man es noch so gern hätte; sondern es gilt ein Mitarbeiter zu sein! Wir können und sollen mit unseren Gaben und Fähigkeiten wirken und sie zum Dienst und Segen einsetzen, gießen und pflanzen, damit Gott das Gedeihen geben kann!
Je stärker die Fürsorge für seine Mitmenschen ist, und die Not ihnen zu helfen, desto größer wird die Erkenntnis eigener Unfähigkeit und Armut und die völlige Abhängigkeit von Gott, der das Gedeihen gibt!
Unsere Kinder und Jugend sind wie frische Pflanzen, die Hege und Pflege, Aufmerksamkeit und Zuwendung benötigen. Hier gilt es seinen Platz zu finden und auf Gott zu vertrauen!
Hesekiel 22,30: Durch Treue baut jeder einzelne in seinen Verhältnissen an einer Mauer gegen alles Böse. In der Gemeinschaft sind wir dann ein festes Bollwerk gegen allerlei negative Ausschläge!

Für die festliche Rahmengestaltung sorgte unsere tolle Band, die sich mit ihren Beiträgen einmal mehr als echter Geheimtipp entpuppte!
Ein witziges Highlight war auch ein kleiner Abstecher der gesamten versammelten Truppe ins, akustisch hervorragend geeignete Treppenhaus um stilecht und aus voller Kehle den (nur Insidern) bekannten „Gipserchor“ zu schmettern, als Hommage an vergangene und zukünftige Bauzeiten.
Abschließend bleibt eigentlich nur eine Frage: Warum nicht öfter?!
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