Egal ob die Reise in Stuttgart, Memmingen oder Frankfurt/Hahn begann. Alle hatten das gleiche Ziel - die Schwesternkonferenz in Brunstad. Bei strahlendem Sonnenschein und Massen von Schnee, landete das Flugzeug in Oslo/Torp. Schon unterwegs war am Geräuschpegel und den verschiedenen Dialekten im Flugzeug zu erkennen, dass nicht nur ca. 15 Schwestern aus Hessenhöfe den Weg nach Norden gewählt hatten, sondern auch Frauen aus verschiedenen Richtungen Deutschlands und Ländern (teilweise auch mit Baby) an Bord waren.
Es ist ein besonderes Erlebnis, wenn ca. 4.000 Frauen das Lied "Halleluja: Von Herzen ruf ich aus!" gemeinsam singen, sowie wir es in der 1. Versammlung am Samstagmorgen 13.3. erlebten. Danach begann Br. Kaare S mit den Bibelversen aus Römer 9,11-16 und stellte die himmlische Berufung klar vor unsere Augen und ermahnte, daß man sich dieser sehr bewusst sein soll.
Am Nachmittag erzählte uns R.Telle von den gottesfürchtigen älteren Schwestern unter denen er aufwachsen durfte und welche Bedeutung sie hatten.
Der Höhepunkt des Wochenendes war wieder die traditionelle Festversammlung am Samstagabend mit viel Gesang und Musik, Zeugnissen von Schwestern „from all over the world“, sowie Apellen von einzelnen Brüdern.
Die nachfolgenden Interviews geben einen tieferen Einblick in das Erlebte.
Marianne M.
Ich wurde kräftig gerichtet und auch kräftig getröstet. Die beiden Gräben Mutlosigkeit und Aufgeblasenheit wurden für mich noch tiefer. Durch Hören auf den Geist und Tun werde ich auf dem geraden Weg bleiben und Gottes Wunder in meinem persönlichen Leben erfahren. Auferbaulich und sehr gut war für mich auch die Zeit zwischen den Versammlungen und der Festabend mit vielen Gesprächen und guter Gemeinschaft mit Schwestern vom Hessa und anderen Gemeinden. Solange es für mich möglich ist, werde ich zu den Schwesternkonferenzen fahren.

Annerose W.
Es war wie immer, die beste Schwesternkonferenz, die ich erleben durfte. Die reichhaltigen Versammlungen, die vielen Begegnungen zwischendurch, das Fest am Samstagabend, die Fahrt... alles zusammen war ein einziges Labsal für mich persönlich. Es geht mir so, wie wir in einem Lied singen:"Ja es zieht uns zueinander unsre Herzen freuen sich..." Ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit meine Schwestern zu sehen. Und kann abschließend nur sagen: „Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei!“

Hilde G.
Die Konferenz war für mich auch in diesem Jahr ein einzigartiges Erlebnis. Da war herzliche, warme Begrüßung und Gemeinschaft der Schwestern, die mit dem Verlangen gekommen sind, mehr von der Herrlichkeit der Glaubensverkündigung und dem Glaubensgeist zu trinken, um neue Kräfte zu schöpfen und gestärkt auf dem Weg des Lebens in die einzelnen täglichen Verhältnissen zu gehen.
Besonders gesegnet und hilfreich waren die Ermahnungen und klaren Unterweisungen der Glaubensmänner, voller Ernst und fürsorglicher Herzlichkeit, unsere himmlische Berufung und Erwählung festzumachen, daran zu arbeiten, mit kleinen Gedanken von uns selbst und großen Gedanken von Gott, als Gefäße seiner Barmherzigkeit.
Es war große Gnade dabei sein zu dürfen, auch speziell zu erleben, wie Schwestern gern und ohne Vorbehalt ihr Leben geben, sowie die Arbeit der Jugend, damit wir diese kurze Zeit auf Brunstad alles so schön und gut bekommen. Das will ich behalten und beherzigen als Ansporn und Vorbild, um selber im Glauben und Treue zuzunehmen, in der Gemeinschaft mit Jesus, in seinem Wort, in seinem Leib. Herzlichen Dank für alles zusammen!

Marlies D.
Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie intensiv es auf dieser Konferenz hervor kommt, dass Kaare uns Schwestern wirklich auf dem Herzen trägt. Umso wertvoller ist es für mich auf dieser Konferenz dabei zu sein, weil hier speziell zu uns geredet wird und diese einzigartige Atmosphäre, wenn nur Frauen zusammen kommen, einfach unbeschreiblich schön ist.
Ganz besonders angesprochen hat mich, was Sverre Riksfjord sagte, dass die Israeliten immer ein Stop im Wandel gesetzt haben, wenn es darum ging, das Land im Kampf einzunehmen, was ihnen Gott verheißen hat. Das hat wirklich zu mir geredet, dass ich kämpfen muss um mein Land einzunehmen und alles opfern im Glauben an den, der mich stark macht.

Kathrin M.
Ich finde es immer wieder beeindruckend, so viele Schwestern aus verschiedenen Ländern und Kontinenten zu treffen. Vor allen Dingen zu sehen, was diese Geschwister einsetzen, um für ein Wochenende nach Brunstad zu kommen. Ich selbst bin wieder aufs Neue von Herzen dankbar für alles, was von diesem Platz ausgeht. Das Fest am Samstagabend war natürlich wieder ein Höhepunkt und ein unbeschreibliches Erlebnis.
Am meisten haben mich die beiden Reden von K. Smith am Samstagnachmittag und in der Festversammlung beeindruckt, als er davon sprach, dass wir Gottes Wort praktizieren müssen, denn sonst ist mein ganzer Gottesdienst umsonst. In der Festversammlung sprach er davon, wenn ich nicht glaube, dann ist das nichts anderes als geringe Gedanken über Gott und seine Kraft zu haben. Und das bedeutet, Gott zu verachten. Wir haben es mit einem Gott der Wunder zu tun! Ich will in meinen Verhältnissen in dieser Freimütigkeit des Glaubens für meine himmlische Berufung kämpfen wie nie zuvor.
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